Initiative

Die Initiative

Von der Idee zur Gewerkschaft

Während sich in anderen Ländern bereits erfolgreich Mieter:innengewerkschaften gegründet haben und teils lange bestehen, ist die Idee in Deutschland eher unbekannt. Doch mit der Gründung einer Mieter:innengewerkschaft in Frankfurt am Main im vergangenen Jahr und den vielerorts entstehenden Initiativen, beginnt sich auch hier das Konzept zu verbreiten.

Dabei sprechen vergleichbare Vorhaben in anderen Ländern und Städten eine klare Sprache: Die schwedische Mieter:innengewerkschaft Hyresgästföreningen existiert bereits seit über 100 Jahren (!), vertritt über 500.000 Haushalte und verhandelt mit Eigentümer:innen und Politik tarifliche Mieten. Dass dort Mietverträge kollektiv verhandelt werden können, hat die Gewerkschaft über die Jahrzehnte erkämpft. Aber auch in anderen Ländern beginnen Mieter:innen sich erfolgreich in gewerkschaftlichen Zusammenhängen zu organisieren, wie beispielsweise in Spanien die Sindicat de Llogateres (2017) oder in England die London Renters Union (2018).

Ein Konzept für Berlin

  • Doch was ist eigentlich unter einer Mieter:innengewerkschaft zu verstehen?
  • Warum braucht es überhaupt eine schlagkräftige Gewerkschaft im Bereich des Wohnens und wie könnte diese aufgebaut sein?
  • Welche Rolle kann sie konkret in Berlin und gegen den stadtweiten Mietenwahnsinn spielen?